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Im Rahmen eines durch die Europäische Union geförderten Projektes im Ostseeraum entstand ein Netzwerk historischer Festungen und Festungsstädte. Unter dem gemeinsamen Label “Baltic Fort Route” vermarkten sich künftig Festungen europaweit. Langfristiges Ziel ist es, historische Festungsanlagen in transnatio- naler Zusammenarbeit als Kulturgut und historisches Erbe zu pflegen, weiterzuentwickeln und für Tourismus und Naherholung nutzbar zu machen. Besonders in Osteuropa ist dies noch ein langer Weg. Hier konnte der Bezirk Berlin-Spandau insbesondere mit der Zitadelle als großer Kultureinrichtung reichhaltige Kenntnisse und Erfahrungen in das Netzwerk einbringen. Die Zitadelle und das Fort Hahneberg nahmen aus Berlin an dem Projekt teil.
Weitere Teilnehmer waren:
Dömitz, Peitz und Fort Gorgast aus Deutschland,
aus Polen Kostrzyn nad Odrą (Küstrin), Świnoujście (Swinemünde), Kołobrzeg (Kolberg), Giżycko (Lötzen), Nowy Dwór Mazowiecki (Modlin) sowie aus Gdańsk (Danzig) das Fort Grodzisko (Hagelsberg) und Fort Wisłoujście (Weichselmünde),
aus Litauen Kaunas.
Aus Russland hat als assoziierter Partner Kaliningrad (Königsberg) teilgenommen.
Die Ausweitung der Route rund um die Ostsee ist innerhalb der nächsten drei Jahre mit weiteren Partnern aus Lettland, Estland, Russland, Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark und Deutsch- land geplant.
Interesse wurde bereits aus anderen Ländern außerhalb des Ostseeraumes angemeldet. Vielleicht wird so einmal aus der Baltic Fort Route eine europaweite Kulturroute.
Wissenschaftlich unterstützt wurde das Projekt von: der Humboldt-Universität Berlin, der Europa-Universität Viadrina (Frankfurt/ Oder), der Vytautas Magnus Universität (Kaunas) und der Technischen Universität Kaunas.
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